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Die Idee ist genug

Schluss mit der Materialverschwendung oder die Vorteile der Virtualisierung

Die Idee ist genug

1) Langsam wird es eng in den Museen. Bleibt es bei der hohen Zahl der Künstler und deren Hang zu monumentalen Werken - wird man in Zukunft per Auto durch die weißen Säle fahren müssen.

2) Eventuell führen notwendige Neubewertungen in der Zukunft auch zu Problemen mit der umweltgerechten Entsorgung der quadratkilometer Leinwände und tonnenschweren Installationen.

3) Mit dem neuen asiatischen und südamerikanischen Künstlern und Kunstkonsumenten erschließt sich ein riesiges Potential. Das wird zu viel für den bisherigen analogen Kunstmarkt. (Es sei denn, er verkauft überall dasselbe...)

4) Als Lösung bietet sich der virtuelle Raum an. Beliebig viele KX = Künstler haben ausreichende Platz, selbst kilometergroße Installationen sind möglich. Dazu kommte die gute Durchsuchbarkeit bei vernünftig getagten Werken.

5) Ausgewählte Werke werden großflächig projeziert. Man sollte die zukünftigen Oberflächensimulationen nicht unterschätzen. Näher kommt man sonst nicht heran.

6) Marktrelevanz: Als Echtheitszertifikate könnten in der Übergangsphase - nur für die Analogisten - kleine Analogwerke dienen. Hier die eingemorphte Zeichung.

7) Nehmt euch nicht so wichtig.

V2 21.01.11 | Tag: Projeke, Kunst, Koons
 
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